Mittwoch, 15. Juni 2011

and the winner is...

Eben war es so weit. Ich habe alle Verlosungsteilnehmernamen auf kleine Zettel geschrieben und dann Herrn M. als Glückfee auserkoren. Damit er nicht schummeln kann, habe ich seine Augen zugehalten. Gewonnen hat.... Trommelwirbel...
 
 ... Marlene!!
Und weils doof ist, wenn so viele verlieren und weil gewinnen toller ist und weils so viel Spaß gemacht hat, haben Herr M. und ich gedacht, dass wir sicher noch ein Marmeladenglas gefüllt mit Sirup abgeben können. Mit vollster Motivation hat der Herr noch einen Zettel gezogen. Nun haben wir also zwei Gewinner:
Herzlichen Glückwunsch an Marlene und Julie! Bitte meldet euch, damit ich euch den Sirup schicken kann.Ihr müsst allerdings noch ein wenig Geduld haben, weil ich in den Norden fliege.

Montag, 13. Juni 2011

roggenschrot-fenchelbrot

Das Ende eines Brotes kommt immer wieder überraschend. Und zwar so überraschend, das kein Vorteig angesetzt ist (das habe ich noch nie geschafft! Timing ist nicht meine Stärke). Glücklicherweise war Hefe und Mehl im Haus, sodass Herr M. und ich morgen nicht frühstücksverhungern. 
Da ich leider keine Körner oder Sprossen für ein Brot hatte, habe ich mir gedacht, dass ich - ganz nach skandinavischer Tradition - Fenchelsamen in den Teig einbacke. 
Fenchel mag ich schon immer total gerne. Eigentlich wollte ich auch noch Anis einbacken, aber sowas gabs nicht in unseren Küchenschränken. Vielleicht mag ich den Geschmack so gerne, weil ich als Kind öfter mit meiner Familie in einem kleinen Café an der holländischen Grenze war und es dort immer warme Anismilch gab. Das waren so kleine Zuckerwürfel mit Anisgeschmack... Kennt ihr das?
Zurück zum Brot: Man braucht


450 g Roggenschrot
200 g Weizenvollkornmehl
500 ml warmes Wasser
2 Tl Salz
1 -2 El Fenchelsamen (im Mörser zerstoßen)
1 EL Honig
1 Pck. Sauerteigextrakt
1 Pck. Trockenhefe
etwas Fett und Haferflocken für die Form

Man verknetet alle Zutaten zu einem Teig. Hierfür ist eine Küchenmaschine super. Seit Weihnachten habe ich so ein hochmodernes Teil und bin völlig begeistert. 
Ist der Teig gut vermischt, muss er 1 Stunde an einem warmen Ort gehen. 

Dann wird der Teig einmal durchgeknetet und kommt in eine gefettete, mit Haferflocken ausgelegte Kastenform. Nun muss man nochmals 45 Minuten warten. Dann wird das Brot mit Wasser bespritzt und kommt in den auf 210 Grad vorgeheitzten Backofen (Umluft). Nach 10 Minuten die Hitze auf 180 Grad reduzieren. Nach 40-50 Minuten ist das Brot fertig.

kleine, fruchtige lieblingsstücke



Ich freue mich jedes Mal so sehr, wenn eine Frucht auf meinem Balkon reif ist. Im Moment mehren sich die reifen Erdbeeren. Und so langsam kommen auch Himbeeren dazu. Ich habe gelbe Himbeeren.

Was ist eure Lieblingsfrühlings-/sommerfrucht?

Donnerstag, 9. Juni 2011

holunderfans aufgepasst!

 
Wie schön es doch ist in unserem kleinen Bundesland im Norden! Das gute Wetter des letzten Wochenendes haben wir genutzt und sind ans Wasser gefahren. Auf dem Weg haben wir diese netten Tiere getroffen. Dort gab es außerdem jede Menge Holunderblüten. Und aus jeder Menge Holunderblüten kann man jede Menge Holunderblütensirup machen. Deshalb verlose ich eine Flasche an einen von euch.
Für meinen Sirup, der - das kann man nicht anders sagen - wirklich lecker geworden ist, braucht man:

ungefähr 40 Holunderblütendolden (wer wenig hat, lässt den Sirup einfach länger ziehen)
1,8 kg Zucker
2 1/3 - 2 1/2 l Wasser
2 Bio-Zitronen
40 g Zitronensäure

Zuerst muss man die vielen kleinen Tierchen von und aus den Blüten schütteln. Wenn das Schütteln nicht reicht, kann man sie auch kurz mit kaltem Wasser abwaschen. Dann Zucker und Wasser aufkochen und so lange kochen lassen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Abkühlen lassen. Derweil die Zitrone heiß abwaschen und in Scheiben schneiden. Sie müssen nicht so fein sein wie für den Limo-Sirup - grobe Scheiben reichen. Wenn der Zuckersirup kalt ist, über die sauberen Blüten, die Zitronenscheiben und die Säure gießen. Nun muss man wieder geduldig sein, denn der Sirup muss nun für drei Tage in den Kühlschrank. 
Nach der langen Wartezeit sehen die Blüten nicht mehr so schön aus. Das macht aber nichts, da man die ganze Suppe nun durch ein Tuch gießen musst. Der Sirup ist nun beinah fertig. Er muss nur noch 5 Minuten sprudelnd kochen und dann heiß in sehr saubere Flaschen gefüllt werden.

Da ich nun so viel Sirup habe, dass Herr M. und ich uns wahrscheinlich in den nächsten 2 Jahren von nichts anderem mehr ernähren müssen, habe ich mir überlegt, eine kleine Flasche zu verlosen. Wer also gerne etwas von meinem Holunderblütensirup haben möchte, hinterlässt mir einfach bis zum 15.Juni um 14:00 einen Kommentar. Wer Glück hat, ist bald ein freudiger Holunderblütensirupvernichtungshelfer.

Freitag, 3. Juni 2011

zitronen-limo-sirup

Ich habe im Moment eine Limo-Sirup-Phase. Nachdem ich vor ein paar Wochen schon schon Rhabarber-Ingwer-Sirup und Rhabarber-ohne-Ingwer-Sirup gemacht habe, gibts ab heute Zitronensirup (ich habe welchen zum Geburtstag bekommen und der ist schon leer - dann habe ich neuen gemacht). Und das war sehr einfach. Man muss nur eine Nacht Geduld haben.

Man braucht:
1 Bio-Zitrone
Rohrzucker

Die Zitrone in ziemlich feine Scheiben schneiden. Die Enden mache ich weg, sonst wird der Sirup zu bitter. Dann beginnt man und legt eine Scheibe ganz unten in ein Marmeladenglas. Dann so viel Rohrzucker darüber geben bis man die Scheibe fast nicht mehr sieht. Sodann die nächste Scheibe. Dann wieder Zucker. Zitrone. Zucker. Zitrone...
Das Glas fest zudrehen und eine Nacht warten. Auf wundersame Weise zieht der Zucker die Flüssigkeit aus den Scheiben und am nächsten Tag hat man einen super Sirup!
Man kann den jetzt - wie ich es mache - mit kaltem Wasser auffüllen und hat Limo. Oder man nimmt heißes Wasser. Oder man gibt es in den Tee.

erbeeren, überall erdbeeren

Jupii. Ich war das erste Mal in diesem Jahr Erdbeeren pflücken. Bisher habe ich immer nur Erdbeeren am Straßenrand gekauft. Aber heute war es endlich so weit und ich konnte endlich raus aufs Feld im schönen Osnabrücker Land. Ich habe über 1 Kilo Erdbeeren gepflückt. Leider haben wir alle aufgegessen, sodass ich kein Foto mehr davon machen konnte.
Der Plan fürs nächste Wochenende: Herr M. und ich suchen ein Erdbeerfeld in der Nähe von Kiel und werden ordentlich pflücken. Jawohl.